Aus Bauernhand – Saugut

Den ganzen Tag in der frischen Luft durch die Gegend laufen, die Nase in die Sonne halten, nach Lust und Laune in der Erde herumwühlen und vielleicht sogar ein paar von diesen leckeren Kleewurzeln finden. Schmatz. Und wenn nicht, auch ok, dann einfach gemütlich im Stroh liegen oder es sich unter der Wärmelampe gutgehen lassen. Schwein müsste man sein. Allerdings nicht irgendeines. Im besten Fall nämlich BIO-Freilandschwein.Und genau dahin hat es uns gestern verschlagen. Zum BIO-Freilandschweinebauern Schiefer ins Waldviertel. Nach Röhrenbach, genauer gesagt „Winkl“. Name ist Programm, weil so leicht war das gar nicht zu finden. Die Suche hat sich aber ausgezahlt.
Begrüßt wurden wir vom Veranstalter, keinem geringeren als Ja! Natürlich höchstpersönlich, gleich mal mit der vollen Ladung Schwein. Mit ganz jungen Minischweinen, Mama und Papa Minischwein, in die wir uns, mit einem ganz tollen BIO-Apfelpunsch in der Hand, gleich mal verliebt haben.DSC_0177

IMG_2159Gleich nebenan wohnten Schweine, die alles andere als „Mini“ waren. Richtig dicke Zuchtsäue, die gerade ihr Dasein mit einer Horde süßer Ferkel genießen.

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IMG_2161Während wir uns also mit den diversen Schweinen befassten und sie ins Herz schlossen, wurde kulinarisch schon wieder für Nachschub gesorgt. Zum Punsch gesellten sich jetzt verschiedene kleine Brötchen, vom klassischen Butterbrot mit Schnittlauch, über Räuchersaibling mit Rettich und Pastinakenaufstrich mit Birne und Paprika. Alles in allem fing das Event also schon mal genau so an, wie es uns gefällt. Mit viel gutem Essen 🙂

Nächster Programmpunkt waren wieder die Hauptdarsteller, nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir zu dem Acker, auf dem sich aktuell die Freilandschweine tummelten. „Ich glaube, es sind grad so 200 – ich müsste sie aber einmal zählen“, erzählte uns der Jungbauer lachend. Na gut, bei so einer Herde kann man schon mal den Überblick verlieren, zumal die Rasselbande gerne ganz aufgeregt quickend auf und ab läuft.  Während also die Schweinderl daher gelaufen kamen (es könnte ja Futter geben), wurden auch wir mit Erdäpfeln, Butter, Schnittlauch und Speck verpflegt – oft schmecken ja die einfachsten Dinge am allerbesten, besonders in der frischen Luft mit der tollen Kulisse im Hintergrund. Und den schmatzenden Schweinen.

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Gut gestärkt ging es wieder zurück zum Hof, wo auch schon die nächste kulinarische Überraschung auf uns wartete: Ein tolles 3 Gänge Menü, gezaubert von den sympathischen Köchen Nora und Sebastian aus dem Mamsell in Wien. Verwöhnt wurden wir mit folgendem Menü:IMG_2170

Dazu gab es Wein (klar, von Ja!Natürlich), den besten Apfel-Birnen Saft der Welt, frisches Brot und Tee, für unser leibliches Wohl war also mehr als gesorgt.

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Mit dem wunderbaren Bratapfel ging ein toller, spannender Tag zu Ende, für die Heimreise wurden wir noch mit einem Weckerl, selbstgemachtem Paradeiserschmalz und (wie soll sonst das Schmalz aufs Brot?) einem stilechten Taschenmesser beschenkt. Liebes Ja!Natürlich Team – herzlichen Dank für dieses tolle Event, die Organisation und das geniale Essen.

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in freundlicher Kooperation mit Ja! Natürlich
#ausbauernhand

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